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Unsere Geschichte

Unsere Geschichte

Alles begann in der Garage unserer Grossmutter. Und seither ist viel passiert.

Unsere Geschichte begann 1936 in der Garage unserer Grossmutter in Basel. Seitdem hat sich MAX MÜLLER zu einem der weltweit führenden Hersteller von Prozessbeobachtungslösungen entwickelt.

Ab 1973 wurde das Unternehmen von der zweiten Generation geführt, seit 2020 von der dritten Generation. Als Familienunternehmen stehen wir für Qualität und Kontinuität.

Um möglichst nahe an unseren Kunden zu sein, haben wir seit 1990 eine Niederlassung in England und seit 1995 in Deutschland.

1936

Gründung und bewegte Zeiten

Unsere Geschichte beginnt 1936, in der Garage unserer Grossmutter in Basel. Max Müller, unser Grossvater, gründet hier das Unternehmen "Max Müller, Ing. Technisches Bureau" (im Folgenden "MAX MÜLLER" genannt). Wir werden Generalvertreter eines deutschen Elektrotechnikherstellers und importieren Elektromotoren. Zu Beginn wird die chemische Industrie in Basel beliefert, später Kunden in der ganzen Schweiz. Der Warenumschlag erfolgt primär auf dem Innenhof, zwischen der Garage und dem Haus unserer Grosseltern.

Ab 1939 haben inländische Aufträge der deutschen Kriegswirtschaft Vorrang und die Lieferungen an MAX MÜLLER werden immer weniger, bis sie nach dem Einmarsch der Alliierten im September 1944 ganz versiegen. Das junge Unternehmen muss sich auf Reparaturarbeiten konzentrieren, die infolge von Rationierungen oft viel Improvisation erfordern.

1949

Aufschwung und Ausbau

Nach dem Krieg und der Währungsreform werden die alten Beziehungen wieder aufgenommen. MAX MÜLLER übernimmt neue Vertretungen, auch im Bereich der Verfahrenstechnik. Das Unternehmen beliefert nun verschiedene Branchen der Schweizer Industrie und baut die Belegschaft aus. Erste Messeauftritte in der Schweiz folgen.

Aus Komponenten der einzelnen Lieferwerke werden Pulver-Eintragvorrichtungen und komplette Rührwerksantriebe für die Chemie- und Lebensmittelindustrie hergestellt. Zudem werden Laborapparate, Tauchmotorpumpen für kommunale Wasserfassungen und Messgeräte für den allgemeinen industriellen Einsatz verkauft.

1958

Die erste Schauglas-Leuchte

Auf Anregung eines Kunden entwickelt MAX MÜLLER 1958 die erste Schauglas-Leuchte, die aus einer umgebauten "General Electric"-Handlampe besteht. Sie enthält eine Glühfadenbirne, einen Ein-Aus-Schalter und ein Befestigungssystem, das verschiedene Einbaulagen ermöglicht. Zunächst wird die Leuchte nur an die chemische Industrie in Basel verkauft, doch nach und nach weitet sich der Kundenkreis aus.

Die nächsten wichtigen Innovationen sind 1969 die erste Schauglas-Leuchte mit integriertem Transformator (Produktserie CHEMLUX®) und 1977 die weltweit erste [Ex]-Leuchte mit Halogen-Bestückung. In der Folgezeit werden die Schauglas-Leuchten kontinuierlich weiterentwickelt, an neue Normen angepasst und optimiert, oft in Zusammenarbeit mit den Kunden. Seit 1973 werden unsere [Ex]-Leuchten durch die PTB in Braunschweig für den Einsatz in explosionsgefährderten Bereichen zertifiziert.

Das Vertretungsgeschäft wird bis heute parallel weitergeführt, inzwischen unter dem Namen "MAX MÜLLER – Precision drive systems and industrial equipment" (www.maxmuellerag.ch).

1973

Internationalisierung und zweite Generation

1973 nimmt MAX MÜLLER erstmals an der international bedeutendsten Fachmesse der Branche, der ACHEMA in Frankfurt, teil. Das neue, patentierte Leuchtenkonzept weckt grosses Interesse und führt zu internationalen Aufträgen. In der Folge stellt MAX MÜLLER auch auf Messen in Frankreich und im Vereinigten Königreich aus und beginnt mit Vertretungen im Ausland zu arbeiten.

Dr. Ing.-chem. Hans Georg Müller übernimmt 1974 die Geschäftsführung. Er forciert die technische und kommerzielle Weiterentwicklung der Schauglas-Leuchten und Schauglas-Armaturen. Markennamen wie CHEMLUX® und VETROLUX® werden zu Synonymen für Qualitätsprodukte und weitere Innovationen folgen: MAX MÜLLER präsentiert 1983 die weltweit kleinste Nicht-[Ex]-Leuchte (Produktserie BKVLR©) und 1992 die erste [Ex]-Leuchte mit Edelstahl-Gehäuse (Produktserie EdelEx©).

1990

Niederlassungen im Vereinigten Königreich und in Deutschland

MAX MÜLLER gründet 1990 eine Niederlassung in England, um eine optimale Kundenbetreuung und kurze Lieferzeiten gewährleisten zu können. Heute wird sie in der zweiten Generation geführt und ist ein zuverlässiger Partner für unsere Kunden im Vereinigten Königreich und Irland.

Mit dem gleichen Ziel wird 1995 die Niederlassung in Deutschland gegründet. Sie bedient nicht nur den bestehenden Kundenstamm, sondern wird zu einem Pionier der Biogasindustrie. Heute ist sie unser Biogas-Kompetenzzentrum und unsere Biogas-Lösungen werden weltweit eingesetzt. Mit der Eröffnung des Neubaus in Kamen werden 2014 die Büro-, Produktions- und Lagerkapazitäten stark erweitert und der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft gelegt.

1999

ISO- und ATEX-Zertifizierung.

Während unsere Produkte seit Jahrzehnten für ihre Qualität bekannt sind, erfordern das Wachstum und die Internationalisierung neue Instrumente in der Unternehmensführung. Deshalb führt MAX MÜLLER 1999 ein Qualitätsmanagement nach ISO 9001 ein, um das Qualitätsbewusstsein und den kontinuierlichen Verbesserungsprozess nachhaltig zu verankern.

Mit der Einführung der ATEX-Richtlinie wird eine ATEX-Zertifizierung notwendig. MAX MÜLLER erhält diese erstmals 2001, in Zusammenarbeit mit dem LCIE in Paris. Neben den Produkten werden auch die Betriebs- und Dokumentationsprozesse zertifiziert, wobei der Fokus auf der Produktqualität und der Rückverfolgbarkeit liegt.

Unsere ISO- und ATEX-Zertifizierungen werden jährlich intern und extern auf die Probe gestellt. Seit Beginn haben wir alle Audits ohne wesentliche Abweichungen bestanden, ein Zeichen für das hohe Qualitätsbewusstsein unserer Belegschaft.

2003

Umzug nach Allschwil, Produktinnovationen und Kontinuität

2003 bezieht MAX MÜLLER den neuen Hauptsitz in Allschwil. Die Platzverhältnisse am ursprünglichen Standort, rund um das Wohnhaus unserer Grosseltern, waren zu eng geworden. Der neue Standort vereint moderne Büros mit einer rationellen Fertigung und einem grossen Lager.

Kurz zuvor, in 2001, haben wir die erste nach ATEX zertifizierte Fiberoptik-Leuchte (Produktserie fibroLUX©) auf den Markt gebracht. 2009 folgt die weltweit kleinste [Ex]-Zoomkamera in einem Edelstahlgehäuse (Produktserie VideoLUX©).

2016 geht Dipl. Ing. Roger Blenny nach 35 Jahren bei MAX MÜLLER in den Ruhestand. Als technischer Leiter und stellvertretender Geschäftsführer hat er die Entwicklung des Unternehmens und seiner Produkte massgeblich geprägt. Wir sind ihm zu grossem Dank verpflichtet. Zehn Jahre zuvor hat er seinen Sohn, M.Eng. Stéphane Blenny, in das Unternehmen eingeführt. Die Nachfolge der eigenen Kinder, nicht nur in der Geschäftsführung, hat bei MAX MÜLLER Tradition – wir sind ein Familienunternehmen im wahrsten Sinne des Wortes.

2017

Dritte Generation und Modernisierung

Nach 46 Jahren bei MAX MÜLLER übergibt Dr. Hans Georg Müller 2020 das Unternehmen an seine beiden Söhne Dr. Andreas Müller und Dr. Philipp Müller. Während Andreas Präsident des Verwaltungsrats wird, übernimmt Philipp nach einer dreijährigen Übergangszeit die operative Geschäftsführung. Kurz danach werden wir durch den Ausbruch von COVID-19 vor grosse Herausforderungen gestellt, insbesondere im Bereich der Lieferketten und der Präventionsmassnahmen.

Seit 2020 modernisieren wir das Unternehmen umfassend. Wir verstärken unser Projektteam, führen ein neues ERP-System ein und passen unsere Prozesse an. Parallel dazu haben wir unseren Unternehmensauftritt modernisiert. Dabei stellen wir unsere zentralen Werte Qualität ("Swiss excellence") und Tradition ("Since 1936") in den Vordergrund.

Zur Stärkung unserer Innovationskraft vergrössern wir unser Entwicklungsteam. In 2023 präsentieren wir die weltweit kleinste Hochleistungs-Leuchte (Produktserie SKLR©) und in 2024 die weltweit kleinste [Ex]-Leuchte (Produktserie nanoEx©). In diese Zeit fällt auch das Ende der Halogen-Ära. Die Zukunft gehört der LED-Technologie.

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